Hafenquartiere können mithilfe von Strom aus erneuerbaren Energiequellen und mit entsprechenden logistischen Betriebsprozessen nachhaltig weiterentwickelt werden.

Beispielhaft für das Hafenquartier „Überseehafen“ in Bremerhaven untersuchen die Verbundpartner die Einbindung erneuerbarer Energiequellen in die Hafeninfrastruktur und Suprastruktur sowie die logistischen Betriebsprozesse für unterschiedliche Zukunftsszenarien. Unter Berücksichtigung verschiedener Effekte wie Energieverbrauch, Kosten, Kohlenstoffdioxid (CO2)-Reduzierungen und Umweltwirkungen sollen besonders vorteilhafte Szenarien herausgearbeitet werden.

Aus den simulierten Zukunftsszenarien leiten die Projektpartner ein Investitionskonzept für das Zusammenwirken verschiedener Akteure im Hafenquartier ab. Dieses Konzept bereitet das Quartier für die nachhaltige Entwicklung energietechnisch und logistisch vor. Die Integration erneuerbarer Energiequellen und -träger soll dabei durch quartiersweite, überbetriebliche Kooperationsansätze erreicht werden.

Mittels Sektorkopplung sollen Synergien erzielt werden, vor allem durch die Nutzung von erneuerbarer Energie für Mobilitäts- und Transportleistungen. In einem ganzheitlichen Ansatz berücksichtigen die Verbundpartner neben betrieblichen Prozessen auch Aspekte des Energiemarkts und der Energietechnik.

Förderung

Das Vorhaben SHARC wird aus Mitteln des Energieforschungsprogramms der Bundesregierung gefördert. Hier finden Sie weitere Informationen zur Forschungsförderung.

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För­der­kenn­zei­chen: 03EIV135A-E

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01.01.2019 30.06.2022 Heute ab­ge­schlos­sen

The­men

Örtliche Versorgungskonzepte

Mobilität & Verkehr

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För­der­sum­me: gut 1,8 Millionen Euro

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