Hafenquartiere können mit der Einbindung erneuerbarer Energiequellen und mit entsprechenden logistischen Betriebsprozessen nachhaltig weiterentwickelt werden.

Beispielhaft für das Hafenquartier „Überseehafen“ in Bremerhaven untersuchen die Verbundpartner die Einbindung erneuerbarer Energiequellen in die Hafeninfrastruktur und Suprastruktur sowie die logistischen Betriebsprozesse für unterschiedliche Zukunftsszenarien. Unter Berücksichtigung verschiedener Effekte wie Energieverbrauch, Kosten, CO2-Reduzierungen und Umweltwirkungen werden besonders vorteilhafte Szenarien herausgearbeitet.

Investitionskonzept aus simulierten Zukunftsszenarien entwickeln

Aus den simulierten Zukunftsszenarien leiten die Projektpartner ein Investitionskonzept für das Zusammenwirken verschiedener Akteure im Hafenquartier ab. Dieses Konzept bereitet das Quartier für die nachhaltige Entwicklung energietechnisch und logistisch vor. Die Integration erneuerbarer Energiequellen und -träger soll dabei durch quartiersweite, überbetriebliche Kooperationsansätze erreicht werden.

Synergien schaffen durch Sektorkopplung

Mittels Sektorkopplung sollen Synergien erzielt werden, vor allem durch die Nutzung von erneuerbarer Energie für Mobilitäts- und Transportleistungen. In einem ganzheitlichen Ansatz berücksichtigen die Verbundpartner neben betrieblichen Prozessen auch Aspekte des Energiemarktes und der Energietechnik.

Das Vorhaben wird aus Mitteln des Energieforschungsprogramms der Bundesregierung gefördert.

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Projektlaufzeit
01.01.2019 31.12.2020 Heute ab­ge­schlos­sen

The­men

Mobilität & Verkehr

Sektorkopplung

För­der­sum­me: 1.856.00,00 €

Grafische Darstellung der Erde mit Lichtern, Globus
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