Hauptziel des Vorhabens ist es, Technologien und Wertschöpfungsketten zur wirtschaftlichen Einführung strombasierter Kraftstoffe für bestehende und neue mobile Anwendungen weiterzuentwickeln.

SynLink deckt technisch und ökonomisch die gesamte Wertschöpfungskette der Kraftstoffherstellung aus Wasser, Kohlenstoffdioxid (CO2) und erneuerbarer Elektroenergie ab  bis hin zur Kraftstoffbereitstellung für verschiedene mobile Anwendungsbereiche. Über Co-Elektrolyse auf Basis von Strom aus erneuerbaren Energien soll aus Wasser und CO2 aus der Luft Synthesegas erzeugt  werden, das zu Kraftstoff umgewandelt werden kann.

Zum  einen wird eine Fischer-Tropsch-Synthese betrachtet, die für langkettige Alkohole optimiert wird. In einem weiteren Syntheseweg wird Methanol aus Synthesegas mit vergleichsweise hohen CO2-Anteilen produziert. Die Syntheseprodukte sollen als Blends zu herkömmlichen fossilen Kraftstoffen wie Benzin, Kerosin und Diesel in gewünschten Verhältnissen beigemischt werden können. Durch techno-ökonomische Analysen wird die Grundlage dafür geschaffen, diese Technologien mit den beteiligten Partnern nach dem Förderprojekt wirtschaftlich umsetzen zu können.

Das Vorhaben wird aus Mitteln des Energieforschungsprogramms der Bundesregierung gefördert.

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SynLink – Weiterentwicklung von Technologien und Wertschöpfungsketten zur kommerziellen Einführung von strombasiertem Synthesegas für die Synthese von Kraftstoffen für konventionelle sowie innovative Antriebstechnologien in mobilen Anwendungen 

För­der­kenn­zei­chen: 03EIV031A-F, H; 03EIV032A-C

Projektlaufzeit
01.01.2019 31.12.2021 Heute ab­ge­schlos­sen

The­men

Strombasierte Erzeugung von Kraftstoffen

Mobilität & Verkehr

Sektorkopplung

För­der­sum­me: knapp 8 Millionen Euro

Hinweis: Die Teilvorhaben dieses Verbundes haben unterschiedliche Laufzeiten. Der Zeitbalken oben zeigt die Laufzeit der zuerst gestarteten Vorhaben. Auf EnArgus erfahren Sie alle Laufzeiten.

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