01.08.2020

Überschüssigen Windstrom nutzen, um Wasserstoff zu erzeugen und damit industrielle Prozesse von Unternehmen im Norden umweltfreundlicher machen: Das ist die Idee hinter dem Projekt Westküste100. Das erste sogenannte Reallabor der Energiewende mit Schwerpunkt auf Wasserstofftechnologien ist am 1. August gestartet.

Die Windenergie-Region Schleswig-Holstein ist seit dem 1. August offiziell Schauplatz für das erste Wasserstoff-Reallabor. Ziel des Verbundprojekts Westküste100: Das Energiesystem sowie den Industriesektor dekarbonisieren, also dazu bringen, weniger Kohlenstoffdioxid (CO2) auszustoßen und so umweltfreundlicher zu machen.

Im Fokus des Projekts unter Leitung der Raffinerie Heide stehen deshalb die nachhaltige Erzeugung von Wasserstoff sowie die systematische Erforschung von Speicher- und Transporttechnologien des Gases. Das alles testen die Partner in einem industriellen Maßstab. Ebenfalls werden bestehende Stoffkreisläufe bei den beteiligten Unternehmen so eng miteinander verzahnt, dass die verschiedenen Prozesse im Sinne einer Kreislaufwirtschaft bestmöglich optimiert werden.

Die sogenannten Reallabore der Energiewende sind ein Förderinstrument im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms. Die Gewinner-Projekte waren im Sommer 2019 von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier bekanntgegeben worden. (kkl)

Hier gibt’s alle Infos zu Westküste100

WESTKUESTE100 - Supply-Chain orientierte Energiewende trifft Dekarbonisierung der Industrie

För­der­kenn­zei­chen: 03EWR009A-L

Projektlaufzeit
01.08.2020 31.07.2025 Heute ab­ge­schlos­sen

The­men

Sektorkopplung

Wasserstofferzeugung

För­der­sum­me: rund 30 Millionen Euro

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