16.12.2020

Das Reallabor der Energiewende H2-Wyhlen im baden-württembergischen Grenzach-Wyhlen bei Basel geht am 1. Januar 2021 an den Start . In den kommenden Jahren werden die beteiligten Fachleute im Rahmen des Reallabors eine bestehende Power-to-Hydrogen-Infrastruktur ausbauen und praktisch testen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat nun den Förderbescheid an die Verbundpartner übermittelt. Es fördert das Projekt mit rund 13,5 Millionen Euro.

Die Power-to-Hydrogen-Anlage wird um fünf Megawatt elektrischer Leistung erweitert und unter realen Bedingungen erprobt. Im Reallabor H2-Wyhlen wollen die Projektpartner nicht nur die Anlage und die daran geknüpfte Infrastruktur ausbauen, sondern auch neue Geschäftsmodelle für die bedarfsgerechte Erzeugung, lokale Verteilung und Nutzung von Wasserstoff in den verschiedenen Sektoren entwickeln. Ein weiterer Aspekt der Arbeiten umfasst die Entwicklung großskalig fertigbarer Elektrolysetechnologie. Darüber hinaus bearbeitet eine Begleitforschung gesellschaftlich relevante Themen. Zum Ende Projektlaufzeit soll die Power-to-Hydrogen-Infrastruktur nach fünf Jahren so weit fertig sein, dass sie wirtschaftlich betrieben werden kann.

Die Reallabore der Energiewende sind eine Fördermaßnahme der Bundesregierung im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms. Sie sollen dazu beitragen, den Transfer von Forschungsergebnissen in den Markt anzukurbeln, indem neue Ideen unter realen Marktbedingungen getestet werden. Die Reallabore stellen damit den letzten Schritt von der Technologieentwicklung auf dem Weg zur Marktdurchdringung dar. (kkl)

H2-Wyhlen-Website

Förderung

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das Projekt H2-Wyhlen mithilfe des Ideenwettbewerbs „Reallabore der Energiewende“ innerhalb des Schwerpunkts „Sektorkopplung – Wasserstofferzeugung“ . Den Rahmen dafür bildet das 7. Energieforschungsprogramm. Hier finden Sie weitere Informationen zur Forschungsförderung.

H2-Wyhlen – Entwicklung und Aufbau eines Testraums für die regenerative, strombasierte Wasserstofferzeugung unter Einbeziehung der Sektoren Gebäude, Verkehr und Industrie

För­der­kenn­zei­chen: 03EWR005A-F

Projektlaufzeit
01.01.2021 31.12.2025 Heute ab­ge­schlos­sen

The­men

Sektorkopplung, Wasserstofferzeugung

För­der­sum­me: rund 13,5 Millionen Euro

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