14.11.2022

Im Oktober haben das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der niederländische Forschungsrat (NWO) gemeinsam dazu aufgerufen, Vorschläge für Forschungsprojekte zu elektrochemischen Materialien und Prozessen für grünen Wasserstoff und grüne Chemie einzureichen. Auf einem Match-Making-Event am 6. Dezember 2022 können Interessierte mögliche Konsortialpartner kennenlernen.

Die digitale Veranstaltung zur Vermittlung von Kooperationen wird von 13:00 bis 16:00 Uhr durchgeführt. Mitarbeitende des Projektträgers Jülich (PtJ) und des niederländischen Forschungsrats (NWO) erläutern dabei die Inhalte des Förderaufrufs und stehen für Fragen zur Verfügung. Im Anschluss finden digitale Match-Making-Sessions statt. Die Veranstaltung wird auf Englisch durchgeführt.

Bitte merken Sie sich bei Interesse den Termin vor. Informationen zur Anmeldung werden ergänzt, sobald sie vorliegen. Anmelden können Sie sich auch über die Website der NWO Die Teilnahme ist kostenfrei.

Über den Förderaufruf „Electrochemical materials and processes for green hydrogen and green chemistry“ (ECCM)

Es werden deutsch-niederländische Kooperationsprojekte gefördert, die das Ziel verfolgen hochinnovative und praxisrelevante Verfahren für Grünen Wasserstoff und Grüne Chemieprozesse zu entwickeln. Dabei sollen Partner entlang der gesamten Innovationskette von der Forschung über die Industrie bis hin zu Endnutzern und -nutzerinnen einbezogen werden. Der Förderaufruf deckt fünf Bereiche ab: Elektrolyse (Wasserstoffspeicherung und Power-to-X-Technologien), Elektrosynthese, Materialien und Katalyse, Entwicklung und Herstellverfahren für Elektrolysesysteme sowie Systemdesign und -integration. Die Einreichungsfrist für Projektskizzen ist der 7. Februar 2023. Interdisziplinäre Forschungsprojekte und die Berücksichtigung sozioökonomischer und gesellschaftlicher Aspekte sind ausdrücklich erwünscht.

Informationen zur Antragstellung:

Weitere Informationen zum Förderaufruf

Wasserstoffmoleküle
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BMWK/Holger Vonderlind